Rückblick 2017

In der sechsten Saison des Gustav Klimt-Zentrum feierte die Klimt-Foundation den 155. Geburtstag des Jugendstilkünstlers und präsentierte die malerischen Werkphasen seiner Aufenthalte anhand ausgewählter Faksimiles von Klimts Attersee-Landschaften in Originalgröße, darunter die aktuell am Kunstmarkt teuerste Attersee-Landschaft: das Gemälde „Bauerngarten“ aus dem Jahr 1907. Darüber hinaus wurde das 140-jährige Bestehen der Villa Paulick thematisiert. Die historistische Villa in Seewalchen ist bis heute ein Juwel der Villenarchitektur am Attersee und war impulsgebender Treffpunkt des Künstlerpaares Gustav Klimt & Emilie Flöge. Im Rahmen von exklusiven Führungen mit Kunsthistorikern der Klimt-Foundation war es in den Sommermonaten möglich, die heute in Privatbesitz befindliche Villa zu erkunden. Ergänzt wurde diese Entdeckungsreise mit weiteren Vorstellungen des Theaterstückes „Süße Wiener Dunkelheit / tiefheller See“ in der Villa Paulick.

Das Stück über Emilie Flöge: Süße Wiener Dunkelheit / tiefheller See
www.emilie-floege.com


Rückblick 2016

   Emilie Flöge - Reform der Mode, Inspiration der  Kunst

 04.06.2016 - 26.10.2016

In der fünften Saison des Gustav Klimt-Zentrum widmete sich die Klimt-Foundation als Betreiber des Dokumentationszentrums in ihrer Sommerausstellung erstmals der Frau an der Seite des berühmten Urlaubsgastes: der Modedesignerin Emilie Flöge. Bis heute wird über die Beziehung zwischen Gustav Klimt und Emilie Flöge spekuliert. Die Ausstellung zeigte exakt 100 Jahre nach ihrer letzten gemeinsamen Sommerfrische am Attersee exklusive Botschaften und Erinnerungsstücke ihres Lebens in Wien und in Oberösterreich – Momente zwischen Malerkittel und Reformkleid – und integrierte erstmals auch zeitgenössische Positionen der Künstlerinnen Bernadette Huber und Irene Andessner. Darüber hinaus gelangte das von der Klimt-Foundation bei Clara Gallistl beauftragte Theaterstück „Süße Wiener Dunkelkeit / tiefheller See“ in der historischen Villa Paulick in Seewalchen als Lesung mit Musik zur Uraufführung.

  Das Buch zur Sonderausstellung
  Edition Klimt, Band 3

  Gustav Klimt. Emilie Flöge -
  Reform der Mode, Inspiration der Kunst

  Hg. von Sandra Tretter und Peter Weinhäupl

  Christian Brandstätter Verlag, Wien 2016
  EUR 19,90

Das Stück über Emilie Flöge: Süße Wiener Dunkelheit / tiefheller See
www.emilie-floege.com


Rückblick 2015

  "Der Besuch der jungen Damen". Gustav Klimt: Freundinnen I (Die
   Schwestern), 1907
    27.06.2015 - 02.08.2015

In der vierten Saison des Gustav Klimt-Zentrum präsentierte die Klimt-Foundation ein ungewöhnliches Ölgemälde zweier Damen aus der eigenen Kunstsammlung. Ein Eintrag in der Neuen Freien Presse vom 7. September 1907 dokumentiert die Vollendung dieses Werkes an Gustav Klimts Urlaubsort, das 2015 nach über 100 Jahren wieder dorthin zurückkehrte. Begleitet wurden die eleganten Damen „im Winterkostüm“ von einer weiteren jungen Dame, Gertrude Flöge, der letzten Besitzerin der Villa Paulick in Familiengeneration, von der erstmals drei der bisher fünf bekannten Originalzeichnungen, in der Sonderausstellung zusammengeführt werden konnten.

    Das Buch zur Sonderausstellung:
    Edition Klimt, Band 2
    Gustav Klimt. Sommerfrische am Attersee 1900-1916 
    Hg. von Sandra Tretter und Peter Weinhäupl,
    Christian Brandstätter Verlag, Wien, 2015
    EUR 19,90



Rückblick 2012-2014

Seit der Eröffnung des Klimt-Zentrums im Juli 2012 wurden dort zahlreiche originale Kunstwerke präsentiert. In Kooperation mit dem Wiener Leopold Museum, das von 2012 bis 2014 auch für die kuratorische Konzeption der Ausstellungen verantwortlich zeichnete, kehrten zwei Landschaftsgemälde an ihren Entstehungsort zurück: Im Jahr 2012 das von zeitgenössischen Kritikern als „Rahmen voll Seewasser“ bezeichnete Gemälde „Am Attersee“ (1900), zwei Jahre später das durch ihre charakteristischen „Forellentupfen“ betonte Werk „Die große Pappel II (Aufsteigendes Gewitter)“ (1902/03). Das Gemälde „Ein Morgen am Teiche“ entstand im Jahr 1899 im Salzburger Golling und war prägend für Klimts darauffolgende Attersee-Landschaften im quadratischen Format. Auch diese Ikone aus dem Bestand des Leopold Museum konnte im Jahr 2013 am Attersee präsentiert werden.