Der Weltkünstler am Attersee

Gustav Klimts Entdeckung des Attersees als Refugium für die Sommerfrische begann fast 50 Jahre nach den ersten touristischen Impulsen in dieser Region, im Sommer 1900. Auf der Suche nach ruhigen Plätzen für Erholung und künstlerische Inspiration fand er diese an seinem Lieblingssee, dem Attersee.

Anlässlich des 150. Geburtstages des Jugendstilkünstlers am 14. Juli 2012 eröffnete das Klimt-Zentrum in prominenter Lage an der vom Künstler gemalten Schlossallee in Kammer-Schörfling.

Die permanente Ausstellung mit eigenem Klimt-Kino steht unter dem Motto einer sehnsuchtsvollen Botschaft, die Gustav Klimt (1862-1918) im Jahr 1901, in der heißen Großstadt in Wien weilend, in einer Ansichtskarte an Emilie Flöge am Attersee notiert: „Ich sehne mich hinaus wie noch nie“. Gemeinsam mit den verwandtschaftlich verbundenen Familien Flöge und Paulick geniesst Klimt, der 2017 seinen 155. Geburtstag feierte, ab dem Jahr 1900 die Sommerfrische abseits der Großstadt in seinen Sommerdomizilen im Bräuhof von Litzlberg, ab 1908 in der Villa Oleander in Kammer sowie ab 1914 im Süden des Sees im Forsthaus in Weißenbach und auch in der historistischen Villa Paulick in Seewalchen war er gerne zu Gast.

Das Klimt-Zentrum mit Kino, Shop und Café etablierte sich seither als attraktiver Treffpunkt für regionale Besucher und internationale Gäste!

Folder-Klimt-Zentrum-2018